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AktuellesHelferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn
Café International (Flyer)Ort der Verständigung und Begegnung Flüchtlinge,Migranten, Einheimische treffen sich im Café International
Fragen beantworten wir auch gerne unter: cafe@helferkreis-asyl.com Veranstalter: Helferkreis-Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn
„Eine Welt Kreises“ der Pfarrgemeinde St. Stephanus Hohenbrunn
Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn Kein Treffen in den Ferien und an Feiertagen.
Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn (Juni 2026)
Kultur geht durch den MagenBeim Essen miteinander ins Gespräch kommen, sehen, riechen und schmecken - das bietet die internationale Koch-Reihe „Essen über'n Tellerrand“ in der Kaiserstiftung, die regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn e.V. stattfindet. Erst wird gemeinsam gekocht, danach kommen weitere Gäste zum gemeinsamen Abendessen. Im April haben uns zwei syrische Frauen, deren Familien seit vielen Jahren vom Helferkreis unterstützt werden, in die Geheimnisse ihrer Küche eingeweiht. Neben herrlichen Vorspeisen u.a. Tabuleh (ein Salat mit ganz viel feinst gehackter Petersilie) und Mutabal (arabische Auberginencreme), kunstvoll mit Minze und Granatapfelker- nen verziert, gab es viel gesundes Vegetarisches und zum Nachtisch Milchreis mit Rosenwasser, Zimt, Mandeln und Cashewnüssen. Beim Kochen erzählte ein Senior von seinen faszinierenden Reisen durch Syrien in den 80er Jahren und eine der Köchinnen berichtete, dass sie hofft, diesen Sommer nach 12 (!) Jahren Trennung endlich ihre Familie in Syrien besuchen zu können. Zum Abendessen kam eine bunte Mischung aus interessierten Senior/-innen, Menschen, die die zwei Familien in der einen oder anderen Weise unterstützt haben sowie weiteren Personen mit Migrationsgeschichte. Insgesamt war es eine fröhliche Runde von knapp 30 Personen, die noch weit in den Abend beisammen saß und sich austauschte. Das nächste Essen über'n Tellerrand findet am Samstag, den 11.7.26 zum Thema „Griechische Küche“ statt (Kochen ab 16.00 Uhr, gemeinsames Essen ab 19.00 Uhr). Anmeldungen werden in der Kaiserstiftung unter 089/611012280 oder kaiserstiftung@hohenbrunn.de erbeten.
Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn (Juni 2026)
Sprache – der Schlüssel zur IntegrationDie deutsche Sprache ist der Schlüssel zur Integration, im Alltag, in Ausbildung und Beruf, für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und das Einverständnis mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Sprache baut Barrieren ab und schlägt eine Brücke zur neuen Heimat. In staatlich geförderten Integrationskursen lernen Migranten Deutsch in Wort und Schrift - von Alphabetisierung bis hin zum Niveau C1, der Eingangsvoraussetzung für ein Universitätsstudium. Das Sprachniveau A2 ist ausreichend für einfache Arbeiten, B1 für bestimmte Helfer-Ausbildungen und Voraussetzung für den Erwerb einer dauerhaften Aufenthaltsberechtigung oder Einbürgerung, B2 für qualifizierte Ausbildungsberufe. Seit 2025 ist der Zugang zu diesen Integrationskursen stark eingeschränkt.
Die Lernpatinnen und Lernpaten des Helferkreises unterstützen einzelne Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Erwachsene beim Deutschlernen. Sie berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse des Lernenden, finden passende Zeiten und Orte. Das kann die Leseunterstützung für Erstklässler sein, die Diskussion der Schullektüre mit einer Realschülerin oder Prüfungsvorbereitung mit Erwachsenen auf B1- oder B2-Niveau, oft eine Voraussetzung für eine weitere berufliche Förderung durch das Jobcenter. Das kann Grammatik betreffen, das Verfassen eines kurzen Textes oder die mündliche Kommunikation. Neue Lernpaten oder Lernpatinnen sind jederzeit willkommen, Materialien und Rat erhalten sie durch erfahrene Lernpaten. Kontakt: deutsch@helferkreis-asyl.com oder über ein Helferkreis-Treffen. Termine und den Jahresbericht 2025 des Helferkreises finden Sie unter www.helferkreis-asyl.com .
Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn (April 2026)
Ukrainische und heimische Osterbräuche verbinden TraditionenEine der ältesten Traditionen in der ukrainischen Volkskunst ist das kunstvolle Verzieren von ausgeblasenen Eiern in der Osterzeit, genannt Psyanky. Das Wort leitet sich von dem ukrainischen Verb pysaty ab, das "schreiben" bedeutet. Die Eier werden nach und mit buntem Bienenwachs überzogen und mit Symbolen beschrieben, die den Zusammenhang zwischen Natur und christlichem Glauben sichtbar machen.
Seit 2023 nehmen auch ukrainische Mütter und Kinder mit dem Helferkreis Asyl daran teil. An einem Samstagnachmittag in St. Magdalena verzieren sie Eier mit Stoffen, Bändern und Farben. Zum Osterbrunnenfest – am Samstag vor Palmsonntag - wird am Rathausplatz in Ottobrunn ein Bäumchen oder Busch gemeinsam geschmückt; rechtzeitig bevor um die Mittagszeit der Osterbrunnen ökumenisch gesegnet wird. Auch am Binden der Palmbuschen, die der Eine-Welt-Kreis St. Magdalena für den Palmsonntag fertigt, sind ukrainische Frauen und Jugendliche aktiv beteiligt. Das Kennenlernen dieser vielfältigen Traditionen stärkt das gegenseitige Verständnis. Den Geflüchteten eine aktive Teilhabe zu ermöglichen, schenkt ihnen nicht nur eine Stimme, sondern auch die Chance, gemeinsam Werte zu gestalten und Brücken in unsere Gesellschaft zu bauen.
Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn (März 2026)
Jahresbericht 2025Integration beginnt vor Ort, gilt für Flüchtlinge, aber auch für Helferinnen und Helfer und gewinnt über die Jahre hinweg an Qualität und Tiefe. Der Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn wurde im Herbst 2025 dreizehn Jahre alt. Die Mitglieder des Helferkreises engagierten sich ehrenamtlich für die geflüchteten Menschen in unseren Gemeinden. Die Flüchtlinge stammen aus verschiedenen Ländern, darunter Afghanistan, Syrien, Irak, Türkei, Pakistan, Nigeria, Somalia, Äthiopien, Eritrea, Uganda, Tansania, Mali, Ghana, Senegal, Indonesien, Myanmar, Bangladesch, Ukraine, Georgien, Aserbeidschan, Venezuela, Brasilien, Peru. Die Unterstützung galt ca. 400 Personen, überwiegend Familien, von denen über die Hälfte Kinder und Jugendliche sind. Die Mehrzahl lebt in zwei großen Asylunterkünften und in Häusern oder Wohnungen, die vom Landratsamt angemietet wurden. Die Unterkünfte befinden sich zentral in den Wohngebieten unserer Gemeinden, eine gute Voraussetzung für Integration und Austausch mit den Nachbarn. Solange Menschen Hilfe bei ihrer Integration benötigen, setzt der Helferkreis seine Unterstüt-zung fort. Aus mancher Begleitung wird Freundschaft. Integration durch sicheren AufenthaltDie Wahlen in den USA und in Deutschland mit erheblichen Auswirkungen auf die Asyl- und Migrationspolitik, die Kämpfe im Gaza-Streifen, im Kongo, im Sudan und der Krieg in der Ukraine sorgten unter Helferkreismitgliedern und Flüchtlingen für Unruhe und Ängste. Flüchtlinge spürten vor allem durch die Absprachen der Regierung mit Afghanistan und Syrien über Rückführungen große Unsicherheit. Sie fürchteten sich vor Druck zur freiwilligen Ausreise oder vor Abschiebung, oft trotz bestehenden Schutzes durch Aufenthaltserlaubnisse. Die Folge war der stark vermehrte Wunsch, einen Daueraufenthalt oder zumindest eine Bleiberecht zu erhalten. Die Frist für Anträge auf Chancenaufenthaltsrecht ist Ende 2025 endgültig abgelaufen. Wer mit Chancenaufenthaltsrecht im Jahr 2025 noch den Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis bei nachhaltiger Integration gestellt hat, darf bis Juli 2027 auf die Erteilung hoffen. Die gestiegene Zahl von Anträgen auf Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung führte zur Belastung der Behörden und verursachte lange Wartezeiten. Nicht nur für die ersehnten Ausweise über unbefristeten Aufenthalt, sondern auch für die Verlängerung von anderen Aufenthaltstiteln mit großen Problemen für die Betroffenen, zum Beispiel bei Arbeit, Leistungsbezug und Wohnungssuche. Die Niederlassungserlaubnis Die Einbürgerung 2025 sind von den vom Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn begleiteten Flüchtlingen insgesamt 16 Erwachsene und Kinder aus Syrien, Irak, Afghanistan Senegal, Kamerun und Uganda eingebürgert worden. Familiennachzug Integration durch ArbeitDer Arbeitskreis Job & Ausbildung ermutigte und unterstützte bei der Suche von Praktika, Aus-bildungs- und Arbeitsplätzen. Helferkreis-Mitglieder übten mit Arbeitssuchenden Bewerbungsge-spräche und begleiteten zu Jobmessen. Auszubildende erhielten Nachhilfe und Laptops. Bei Ar-beitsverträgen, Lohnabrechnungen, Steuer- und Versicherungsfragen wurde Auskunft gegeben und im Kontakt mit Arbeitgeber, Arbeitsagentur und Jobcenter unterstützt.
Integration durch Sprache und BildungDie geänderten Prioritäten der Bundesregierung wurden mit dem Job Turbo „Arbeit vor Sprache“ umgesetzt. B1-Wiederholerkurse oder -Prüfungen wurden nicht mehr finanziert. B2-Kurse, die für Facharbeitsplätze eigentlich nötig sind, wurden nur noch berufsbegleitend, als berufsbezogene B2-Kurse finanziert. Für 2026 waren weitere Kürzungen im Teilnehmerkreis der Integrationskurse in Planung. In Einzelfällen unterstützte der Helferkreis bei der Finanzierung, um den Erwerb eines benötigten Sprach-Zertifikates zu ermöglichen.
Integration durch gesicherte WohnverhältnisseIn engen Gemeinschaftsunterkünften gestaltet sich soziale Integration äußerst schwierig, bezahlbare Wohnungen sind für anerkannte Flüchtlinge im Großraum München kaum zu finden. Die verstärkte Zuweisung von ukrainischen Flüchtlingen Ende des Jahres führte zur weiteren Verdichtung der Belegung in den Asyl-Unterkünften. Die Mitglieder des Helferkreises unterstützten bei der Wohnungssuche, bei Anträgen, dem Abschluss von Mietverträgen sowie der Kommunikation mit Behörden. Zudem helfen sie beim Transport, der Möbelbeschaffung, bei Montagen, mit Umzugskartons, bei Erklärung von Nebenkosten-Abrechnungen, Internet- und Stromverträgen. Drei Familien und drei Alleinerziehende mit insgesamt 14 Kindern haben in Ottobrunn in Sozial-Gemeinde- oder geförderten Wohnungen ein Zuhause gefunden. Zwei Berufstätige sowie zwei ukrainische Mütter mit Kindern schlossen private Mietverträge ab. Eine gut integrierte Familie mit vier Kindern verließ den Landkreis, da sie hier keine finanzierbare Wohnung finden konnten. Integration durch Teilhabe am sozialen LebenLern- und Familienpaten fördern und begleiten die Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen am sozialen, gesellschaftlichen und sportlichen Leben in unseren Gemeinden.
Entwicklung im Helferkreis126 Ehrenamtliche aus 15 Ländern sind Mitglieder im Helferkreis, darunter 25 Flüchtlinge. Einige Helferinnen und Helfer sind ausgeschieden, neue dazugekommen. Die Altersspanne reicht von 14 bis 90 Jahren. Im Pfarrsaal von St. Magdalena fanden 30 Helferkreis-Treffen statt. Neun Treffen waren als Fortbildung konzipiert, zu Themen wie Möglichkeiten des Deutsch Lernens, Job- und Ausbildungssuche, FGM-C Weibliche Beschneidung, Interkulturelle Kinder- und Jugendarbeit, Eingliederung in Arbeit, Aus- und Fortbildung mit Mitarbeiterinnen des Jobcenters München, sowie ein Austausch mit dem Bayrischen Integrationsbeauftragten und der Abteilung FAMI, Flucht, Asyl, Migration, Integration der Erzdiözese München. Mitglieder nahmen verschiedene Angebote externer Träger wahr. z.B. die Wochenend – Fortbil-dungen der LAGFA „Sprache schafft Chancen“ und ein Seminar zu aktuellen Entwicklungen im Asylrecht in der Georg-von-Vollmar Akademie. Auch der gesellige Teil kommt nicht zu kurz; Ende Juli fand das Sommerfest im Garten von St. Magdalena statt, im Herbst eine Weinverkostung und im Januar 2026 der Neujahrsempfang im Pfarrsaal von St. Otto. Zusammenarbeit mit Behörden, Organisationen und ÖffentlichkeitDer Helferkreis arbeitet eng mit der Integrationsbeauftragten der Gemeinde Ottobrunn, den sechs Sozialberatern der Caritas Alveni Asylberatung, der AWO Migrationsberatung und der Integrationskoordination des Landratsamtes zusammen. Ebenso fanden Austauschtreffen mit den Gemeinden Ottobrunn und Hohenbrunn, dem Landratsamt, Bereich Integration und der Abteilung FAMI Flucht – Asyl – Migration – Integration der Erzdiözese München und Freising statt. Die Flüchtlinge konnten sich vor Ort mit Kleidung, Spielsachen, Büchern, Geschirr und Möbeln versorgen - dank der AWO Klawotten und der AWO Rumpelkammer. Die Caritas Radlwerkstatt in Neubiberg unterstützte die Mobilität. Anerkannte Flüchtlinge erhielten Lebensmittel über den Caritas Ottobrunner Tisch. Wir informierten die Öffentlichkeit über unsere Homepage, www.helferkreis-asyl.com sowie in den Gemeindeblättern von Hohenbrunn und Ottobrunn, im Schaukasten von St. Magdalena und in Pfarrbriefen. Am Ende der Sommerferien beteiligte sich der Helferkreis erstmals wieder mit einem bunten Info-Stand und der Kinderpass-Aktion „Arche Noah“ am Ottostraßenfest. Spenden von Privatpersonen, Organisationen, Kirchen, Stiftungen und Gemeinden ermöglichten uns, die Integration der Geflüchteten zu fördern und ihnen in Notlagen individuell und unbürokratisch zu helfen. Dafür danken wir allen herzlich! Im Sommer 2025 jährte sich zum zehnten Mal die Ankunft einer großen Zahl von Geflüchteten in unser Land. In einer WDR-Sendung im Juni 2025 sprach Angela Merkel mit Männern und Frauen die damals Zuflucht suchten. Sie betonte dabei „Wir sprechen oft genug über Menschen, die zu uns gekommen sind, aber zu wenig mit Menschen, die zu uns gekommen sind“. Das Gespräch mit dem einzelnen Geflüchteten, die praktische Hilfe und Unterstützung – das ist der Beitrag der Helferkreis-Mitglieder zur Integration in unsere Gesellschaft
Helferkreis Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn im Pfarrverband Vier Brunnen Ottobrunn
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Flüchtlingen aus der Ukraine helfen
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