Helferkreis Asyl Ottobrunn / Hohenbrunn  

Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn



Asyl / Migration


Inhaltsverzeichnis:

Asylrecht

  • Übersicht: Aufenthalt, Verfestigung der Aufenthaltserlaubnis und Beschäftigungserlaubnis – mit Schaubildern zur den Formen des Aufenthalts im Asylverfahren

  • Asylverfahren und Integration (siehe auch "Über uns" )

    Flüchtlinge riskieren ihr Leben für Frieden, Sicherheit vor Verfolgung und die Chance auf einen Neuanfang. Aber dies Ziel ist nicht leicht zu erreichen. Wer sein Herkunftsland verlässt, auf gefährlichen und entbehrungsreichen Routen nach Deutschland gelangt und hier einen Asylantrag stellt, erhält nicht ohne weiteres Schutz. Die gesetzlichen Grundlagen dafür ergeben sich aus dem Grundgesetz, der Genfer Flüchtlingskonvention, der Europäischen Menschenrechtskonvention und den deutschen Gesetzen zum Asylverfahren (AsylG) und zum Aufenthalt, der Erwerbstätigkeit und der Integration von Ausländern (AufenthG). Die Flucht muss durch eine vom Gesetz definierte Form der Verfolgung begründet sein, damit eine Anerkennung im Asylverfahren möglich ist. Wer wegen Armut und aus wirtschaftlichem Elend flieht, wird nicht als Flüchtling anerkannt.

    Die erste Hürde jedoch, die den Weg zum Schutz bei uns versperrt, ist das sogenannte Dublin-Verfahren. Wenn Flüchtlinge auf dem Landweg kommen, sind sie notwendiger Weise über ein EU-Land nach Deutschland eingereist, in dem sie hätten einen Asylantrag stellen müssen. Oft gibt es keinen rechtlichen Schutz gegen die Abschiebung zurück in das EU-Land der Einreise. Die zweite Hürde liegt im Asylverfahren selbst. Wer es erfolgreich abgeschlossen hat, kann sich mit vollen Kräften der Integration widmen.

    Inzwischen liegt der Schwerpunkt unserer Hilfe für anerkannte Flüchtlinge auf der Vertiefung der Integration und der Vorbereitung auf den Erwerb eines unbefristeten Aufenthaltsrechts. Geflüchtete, deren Asylverfahren wegen Klageverfahren noch nicht beendet ist, oder Geflüchtete mit Duldung, sollten wenn möglich, eine Ausbildung beginnen und eine Ausbildungsduldung beantragen (s. auch Link zur Übersicht oben). Geflüchtete aus sicheren Herkunftsländern, aber auch aus der Ukraine und aus Nigeria sind zunehmend auf das Visumverfahren verwiesen, nämlich die zeitweise Rückkehr ins Herkunftsland und die Beantragung eines Arbeitsvisums bei der Deutschen Botschaft. (s. auch Link zur Übersicht oben). Der Weg zum Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik wird bei Erfolg über die Arbeitsmigration führen.



Beratung

  • Rechtshilfe für Ausländer und Ausländerinnen e.V. , im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München, T: 089 85 63 75-21: Sprechstunde mit fachkundigen Rechtsanwält/innen zu allen Fragen des Aufenthalts- und Asylrechts jeden Dienstag ab 17:30 Uhr.
  • ArrivalAid: Geschulte Ehrenamtliche begleiten Flüchtlinge auf Wunsch bei Problemen im Asylverfahren. Bitte unter "Kontakt" ein Formular ausfüllen
  • Beratung für Frauen:
      SOLWODI, Solidarität mit Frauen in Not, Dachauer Str. 50, 80335 München, T:089 27275859
      iadwiGa, Fachberatungsstelle bei Menschenhandel und Zwangsverheiratung, Schwanthalerstr. 70, 80336 München, T: 089 3853455,


Protokolle unseres Treffens mit dem Themenschwerpunkt "Asylrecht und rechtliche Integration "


16.01.2019 Aufenthalt und Beschäftigungserlaubnis für Flüchtlinge
25.01.2017 Zentrum für Dialog und Integration – ZDI
18.01.2017    Frauen in Uganda: Alltag und Wertevorstellungen
19.10.2016    Coming Home: Hilfe bei der Rückkehr ins Heimatland
21.09.2016    Vorbereitung auf die Anhörung durch ArrivalAid
29.01.2014    Abschiebung


Herkunftsländer

Die Flüchtlinge hier kommen zum zumeist aus einer kleinen Gruppe von Ländern. Die Verweise unten zeigen eine Zusammenfassung der aktuellen Situation aus den Ländern. Um hier nicht Partei zu ergreifen, wird auf die offiziellen Informationen des Auswärtigen Amtes verwiesen.



App-Projekt: Kinder auf der Flucht (Quelle)

In der App „Kinder auf der Flucht“ erzählen drei junge Flüchtlinge ihre Geschichte. Entlang ihrer Geschichten gliedern sich die zentralen Themenbereiche der App: Heimat, Flucht, Asyl, Leben und Lernen in Deutschland. Die App möchte Empathie für Flüchtlinge wecken und dabei über zentrale Fragen rund um das Thema Flüchtlinge aufklären. Sie richtet sich in erster Linie an Jugendliche und junge Erwachsene.

            

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